Donnerstag, 21. Juli 2011

Angel Eyes - Zwischen Himmel und Hölle

Zum Buch:

Frannie ist 17 und im letzten Highschooljahr. Irgendwie hat sie den Eindruck, dass sie in der Familie das "Schwarze Schaf" ist. Denn sie gibt sich selber die Schuld am Tod ihres Zwillingsbruders. Dabei war das ein wirklich blöder Unfall. Seither jedoch hat sich etwas in der Familie geändert. Die Eltern kümmern sich zwar aufopfernd um ihre Kinder, doch wirkt es für Frannie sehr oft emotionslos. Da die Familie auch sehr religiös ist, und Frannie es geschafft hat, aus der katholischen Schule zu fliegen, sieht sie sich bestätigt.

Frannie hat sich eigentlich auch nicht für die gutaussehenden und auffälligen Jungen interessiert. Dies ändert sich aber schlagartig, als nun Luc auftaucht. Er hat etwas dunkles und geheimnisvolles an sich, dass Frannie sich zu ihm hingezogen wird. Bei ihm spürt sie die Lust. Frannies Eltern mögen ihn nicht.

Aber auch Gabriel ist neu. Und eigentlich ist er das ganze Gegenteil von Luc. Gabriel ist klar und strahlend. Aufgeschlossen und gut. Zumindest mögen ihn alle, auch Frannies Eltern sind begeistert von ihm. Frannie selber fühlt sich hin und her gezogen, denn die Gefühle, die Gabriel in ihr auslöst liegen höher. Im Herzen!

Doch kann sie sich nicht entscheiden. Was sie nicht weiss: Beide sind gekommen um ihre Seele zu bekommen. Der eine soll sie für den Himmel markieren, der andere für die Hölle. Denn in Frannie schlummert eine ungeahnte Macht.

Fazit:

Die Leseprobe hat mir sehr gefallen. Bereits das Cover hatte meine Aufmerksamkeit erregt. Ich habe mich hier sehr auf das Buch gefreut. Leider hab ich zuviel erwartet. Die ersten 200 Seiten beschäftigen sich meiner Meinung viel zu ausgiebig mit den pubertären Hormonen, die keinen eindeutigen Schluss lassen, wen Frannie wählen soll. Auch war es mir zuwenig Aktion. Ich war einige Male drauf und dran, einfach das Buch beiseite zu legen. Jedoch geb ich jedem Buch die Chance sich zu bewähren. Und wäre es die ganze Zeit so, wie die letzten 100 Seiten....

Interessant fand ich aber den Schreibstil. Und die Art der Aufmachung. Denn eigentlich wird immer in der Ich-Form geschrieben. Doch wechseln immer wieder die Protagonisten. Mal ist es Frannie, mal Luc, manchmal auch Gabriel. Man kann sich gut darauf einstellen. Denn es ist eindeutig gekennzeichnet, wer gerade dran ist.

Meine Empfehlung: Wer erwartungslos an dieses Buch geht, wird ein paar schöne Stunden haben. Andere sollten es lieber liegen lassen.