Montag, 25. April 2011

Eine phantastische Reise (Rezession)

Der 16jährige Camaron ist ein Durchschnittsteenager mit Durchschnittsnoten und einem Durchschnittsleben. Seine Eltern haben sich auseinander gelebt. Familienleben ist nicht mehr vorhanden. Seine Zwillingsschwester ist bei den Cheerleadern, beliebt, und auch gut in der Schule. Also das Gegenteil von ihm.
Abgesehen von Gelegenheitsjoints gibt es nichts aufregendes in Camarons Leben. Warum auch, wenn man soviel Zeit hat. Alles bricht jedoch zusammen, als er krank wird. Diagnose Creuzfeldt-Jacob-Syndrom! Als noch lebendes Versuchobjekt wird er ins Krankenhaus gebracht, als ihm ein Engel erscheint. Dulcie, eine Rock-Pop-Punkversion eines Himmelsbewohners, hat einen Auftrag zu überbringen. Camaron soll die Welt retten! Die Welt und damit auch sich selbst, denn alles hängt irgendwie zusammen. Es gibt keine Zufälle.....

Fazit:

Es ist eine wahnsinnige Reise durch die Fantasie. Und dabei trotzdem auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Geschrieben in der Gedankenart eines 16jährigen, und damit etwas wirr. Wenn man sich jedoch herein gelesen hat, verfliegen die Seiten nur so. Interessant ist der Schreibstil, denn es wird aus der "Ich"-Perspektive von Camaron erzählt. Und manchmal hatte ich das Gefühl direkt angesprochen zu werden, wenn dieser etwas nachgefragt hat. Tagebuch ähnlich sind die Kapitel mit einer Überschrift (einer Art Inhaltsangabe) versehen und meist nur 4-5 Seiten lang. Somit lässt sich das Buch auch gut unterbrechen.